Stadtmagazin Herne

Bits und Bytes ohne Grenzen

Computerviren, Systemabstürze, nicht funktionierende Netzwerke: Wenn die EDV streikt, steht in vielen Unternehmen die Arbeit still – denn in den meisten Firmen geht heute nichts mehr ohne PC. Damit in der Welt von Bits und Bytes alles reibungslos läuft, sind Spezialisten gefragt – zum Beispiel die Spezialisten der Herner distex GmbH. Von der Zentrale an der Schulstraße aus kümmert sich das junge Unternehmen um EDV-Systeme in ganz Europa.

Der dunkle Parkettboden und die vielen Glastüren wirken edel und modern. In jedem Büro stehen Computer und Monitore auf den Schreibtischen. Geschäftsführer Stefan Pieper sitzt lässig mit schwarzem T-Shirt und Jeans gekleidet in seinem Bürosessel – der 40-Jährige ist Gründer und Chef der distex GmbH mit Sitz auf der Schulstraße im Konrad-Adenauer-Haus. Der ehemalige Hiberniaschüler studierte Elektrotechnik an der Fachhochschule Bochum, bevor er sein Hobby Computer und IT zum Beruf machte.

Umzug in die Heimatstadt
Im Jahr 2000 machte sich Stefan Pieper mit seinem Unternehmen selbstständig: "Ich beriet große Firmen wie beispielsweise Vodafone und Geers Hörakustik im IT-Bereich und führte Mitarbeiterschulungen durch. Meine Aufgabe war es, die Menschen am Computer mit dem jeweils aktuellsten Stand ihrer Firmensoftware vertraut zu machen." Damals hatte distex – übrigens ein reiner Phantasiename – ihren Sitz noch in der Bochumer Innenstadt. "Die Anfahrt und die Parkplatzprobleme kosteten viel Zeit und Nerven.", sagt Stefan Pieper. Anfang 2008 entschied er sich zum Umzug in seine Heimatstadt – und hat es nicht bereut.

Retter in der Not
Ob als Schulungsteam oder Retter in der Not: "Wir werden immer dann gerufen, wenn die internen, gut ausgebildeten IT-Abteilungen von Firmen nicht weiterkommen.", sagt Stefan Pieper.
Wenn es um komplexe Netzwerkstrukturen oder neue Firewall-Techniken geht, hat das Herner Unternehmen stets eine Problemlösung parat. "Oft hilft uns der Blick von außen.", sagt der EDV-Spezialist. "Häufig sind die IT-Mitarbeiter der Firmen in ihren Systemen verhaftet. Wir als Externe können oftmals ganz andere Ideen entwickeln."

Vom Ruhrgebiet nach Europa
Einige der Firmen, die distex von Anfang an betreute, sind von Klein- zu Großunternehmen gewachsen. Viele haben ihre Standorte nicht mehr nur im Ruhrgebiet, sondern deutschlandweit. Zum Teil sind sie auch ins europäische Ausland expandiert. "Deshalb wuchs auch distex.", sagt Pieper. Heute beschäftigt der IT-Fachmann acht festangestellte Mitarbeiter und einen Auszubildenen zum Fachinformatiker. Oft schickt Stefan Pieper seine Angestellten direkt zum Kunden. "Unsere Techniker sind häufig Wochen außer Haus, um vor Ort Computeranlagen einzurichten und Firmensoftware zu installieren.", erklärt der Herner. Doch es geht auch anders – die Vernetzung macht es möglich: "Wir können die Computer vor Ort auch per Fernwartung kontrollieren und kleine Probleme beheben. Das spart Zeit und Geld.", sagt Pieper.

Mit der Stadt verbunden
Doch trotz der europaweiten Expansion hat Stefan Pieper seine Wurzeln nicht vergessen: Deshalb betreut distex auch viele Kunden in Herne, wie beispielsweise kleine Praxen und Kanzleien. "Ich bin hier geboren und bin mit meiner Stadt sehr verbunden.", sagt der 40-Jährige. "Deshalb ist uns der Kunde um die Ecke genauso wichtig, wie der Global Player im Ausland." Für Stefan Pieper ein Stück Heimat in dem weltweiten Netz aus Bits und Bytes.

distex GmbH
Schulstraße 28
44623 Herne
Telefon 02323 - 368 9000
http://www.distex.de